Tipps für den Kauf eines gebrauchten Notebooks

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Gebrauchtes zu kaufen lohnt sich nicht nur beim Kauf eines Autos oder bei Möbeln, sondern auch bei Notebooks kann Geld gespart werden. Aber man sollte vorher wissen, worauf man achten sollte, um nicht am Ende sogar mehr zu zahlen.
Ein neues Notebook hat den Vorteil, dass man die Garantie des Herstellers auf das Gerät bekommt. Die Hardwarekomponenten sind neu, daher sollten auch keine Mängel auftreten.

Für ein altes Notebook spricht dagegen ein niedriger Preis. Die Hersteller bringen mehrmals im Jahr ein neues Modell auf den Marke, weil neue Komponenten ( etwas CPU oder Grafikkarte) auf den Markt gekommen sind. Somit besteht hier auch ein schneller Preisverfall, wovon man profitieren kann.
Warum sollte noch gute Technik auf den Müll geworfen werden, wenn es doch auch als Zweitgerät benutzt werden kann.

Wo kauft man ein gebrauchtes Notebook?

Beim Privatkauf eines Notebooks verhält es sich wie beim Autokauf. Am besten man kennt den Händler und bringt ein die nötigen Kenntnisse mit.
Da die Verkäufer im privaten Bereich keine Garantie geben, sollte man ein Angebot in seiner Nähe suchen und das Notebook vor Ort genau anschauen und auch anschalten.

Gebrauchte Notebooks kann man auch bei gewerblichen Anbietern kaufen und somit bekommt man hier ein Rückgaberecht.Angebote gibt es etwa bei „Lapstore“ oder „Notebooksbilliger.de“.

Kalkuliert euer Budget richtig

Mit dem Kauf den gebrauchten Notebooks ist es noch nicht getan. Eventuell fehlen eine Bestandteil oder müssen ausgetauscht werden.

Zumeist wird vor dem Verkauf eines Computers die Festplatte entfernt, damit andere nicht auf die Daten zugreifen können.
Hier muss man eine neue Festplatte einfügen.
Bei einer HDD kann man zugreifen, wenn es sich um ein älteres Modell handelt oder wenn man nicht zu viel Geld ausgeben möchte. Je nach Festplatte zahlt man hier etwa 50 Euro, bei höheren Kapazitäten auch mehr.
Lässt sich eine SSD-Festplatte verbauten, dann ist es empfehlenswert, diese auch in das Notebook einzubauen.
Eine SSD kann die Leistungsfähigkeit eines alten Laptops oder PCs spürbar verbessern, was man allein schon bei den Bootzeiten des Betriebssystems merkt.

Bezüglich des Betriebssystems muss man sich auch Gedanken machen. Denn auch das Betriebssystem ist nicht in jedem Gerät installiert, auch wenn die Festplatte nicht ausgebaut wurde.
Man kann die neuste Windows-Version installieren, oder man greift auf kostenlose Alternative, wie etwa Linux. Wem die Benutzeroberfläche nicht zu fremd erscheint, kann an dieser Stelle etwas Geld sparen.

Möchte man letztlich das Notebook auch auf Reisen einsetzen, dann ist die Akkuleistung ein wichtiger Faktor. Akkus verlieren über die Zeit an Leistung und somit fallen die Akkulaufzeiten. Der Akku ist daher auch ein Bestandteil, der ausgetauscht werden sollte.
Es gibt zwei Möglichkeiten beim Akkukauf: Die Herstellermarke verwenden oder auf einen Drittanbieter zurückgreifen. Letztere sind zwar günstiger, sind aber vielleicht nicht 100%-ig kompatibel.

Man einer verkauf seinen Laptop auch, weil das Display defekt ist und sich die Reparatur für ihn nicht mehr lohnt. An dieser Stelle muss man als Käufer des gebrauchten Notebooks auf zusätzliche Kosten von bis zu 150 Euro gefasst sein. Aber auch beim Austausch des Display gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann es neu kaufen oder ein gebrauchtes Teil erwerben.

Andere Faktoren spielen auch eine große Rolle, wie etwa die Tastaturbeschaffenheit, Funktion der Schnittstellen und ob das Gerät verstaubt oder verschmutzt ist.

Wofür möchte ich das Notebook verwenden?

Diese Frage sollte man sich vor dem Kauf stellen, um das Budget genau einzuteilen. Möchte ich ein Gaming-Notebooks kaufen, so sind mehr Überlegungen und Details zu klären, als bei einem normalen Laptop zum Surfen.